Hanns Zischler, geboren 1947 in Nürnberg und aufgewachsen im fränkischen Langenaltheim, ist Schauspieler, Dramaturg, Regisseur und Autor. Er studierte Ethnologie und Literaturwissenschaften in München und Berlin, arbeitete als Übersetzer und Lektor. Zum Film kam er durch seinen Bekanntenkreis, vor allem durch den damaligen Münchner Filmstudenten Wim Wenders, in dessen frühen Filmen er erste Rollen spielte. Von 1973 bis 1975 war Zischler Dramaturg an der Berliner Schaubühne. Es folgten eigene Inszenierungen in Karlsruhe, Basel und Berlin. Hanns Zischler spielte in zahlreichen Kinofilmen, unter anderem in "Die flambierte Frau", "Kir Royal" und "Die fetten Jahre sind vorbei". Zuletzt war er in Steven Spielbergs Polit-Thriller "München" zu sehen. Im Fernsehen spielte er in Serien wie "Derrick", "Tatort" und "Die Männer vom K3" sowie in Filmen wie "Hitlerjunge Salomon" und "Jahrestage". Zudem schreibt er literarische Essays und Bücher sowie Beiträge für Zeitungen und Zeitschriften. Zu seinen wichtigsten Publikationen gehört der Essayband "Kafka geht ins Kino".
Eliane Richter bittet den renommierten Künstler Max Hollander, ein Porträt ihrer beiden Kinder zu malen; der 21-jährigen Lilli und ihres drei Jahre jüngeren Bruders Alexander, der vor einem knappen Jahr tödlich verunglückt ist.