Erich Kästner ist einer der meistgelesensten deutschsprachigen Schriftsteller. Für Erwachsene schrieb er Gedichte, Dramen und satirische Prosa. Geboren 1899 in Dresden, arbeitete Kästner zunächst als Journalist. 1928/29 erschienen seine ersten Gedichtbände "Herz auf Taille" und "Lärm im Spiegel". Im Faschismus wurden mehrere seiner Bücher verboten und verbrannt. Trotz Schreibverbot emigrierte Kästner nicht. Seine Bücher veröffentlichte er weiterhin im Ausland. Nach Ende des zweiten Weltkriegs engagierte er sich als Redakteur, Kabarettautor, Schriftsteller und war Präsident des westdeutschen PEN-Zentrums. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Georg Büchner Preis und das Große Bundesverdienstkreuz. Erich Kästner starb 1974 in München.
Erich Kästner, der Sänger der kleinen Leute und der Dichter der kleinen Freiheit, gehört mittlerweile zu den Klassikern der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts.