Vera Ferra-Mikura wurde 1923 in Wien geboren. Sie arbeitete in der Vogelhandlung ihrer Eltern, als Laufmädchen in einem Wiener Warenhaus und während des Krieges als Stenotypistin in einem Architekturbüro. Nach dem Krieg war sie als Redaktionssekretärin und Lektorin in einem Buchverlag tätig. Ab 1948 arbeitete Ferra-Mikura als Schriftstellerin. Ihre Kinderbücher zeichnen sich vor allem durch den "magischen Realismus" aus: Bewusst, aber sparsam dosiert, bringt sie Sozialkritik vor, während sie gleichzeitig auf die private Sphäre der Kinder eingeht und ihnen die Augen öffnet für das, was sie umgibt. Vera Ferra-Mikura starb 1997 in Wien.
"Mir ist gerade ein schöner Wunsch eingefallen!", ruft der kleine Stanislaus. "Ich möchte an meinem Geburtstag etwas finden!"
Der alte, der junge und der kleine Stanislaus malen einen Büffel, einen Esel und einen Bienenschwarm. Die Malerei wird lebendig - und sorgt für Aufregung.
Der kleine Stanislaus lachte und rief: "Seht, wie schnell das Schiffchen wächst!" Großvater, Vater und Sohn unternehmen in einem Papierschiff eine abenteuerliche Reise.